Das Joshua-Profil – Buch vs. Film

Huhu ihr Lieben, 

auf der Leipziger Buchmesse habe ich gesehen, dass am Karfreitag der Film >Das Joshua-Profil von Sebastian Fitzek< laufen wird. Allerdings hatte ich bis dahin noch nicht das Buch gelesen und das wollte ich sehr gerne davor noch machen. Also habe ich das Buch angefangen und war sofort gefangen in dem Buch. 



Sebastian Fitzek




Als Tipp noch: Bevor ihr >Das Joshua-Profil> lesen solltet, dann lest bitte erst die Blutschule, ansonsten spoilert ihr euch auf die Geschichte! 

Klappentext: 

Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß … im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

Meinung zum Buch: 

In dem Buch geht es um Max Rhode. Er ist Schriftsteller und hat die Blutschule geschrieben. Allerdings ist er kein so erfolgreicher Autor. Sein Privatleben läuft derzeit auch nicht so viel besser, das einzige, was wirklich toll ist in seinem Leben, ist das Pflegekind Jola. Sie ist sein Ein und Alles. Eines Tages bekommt er einen ominösen Anruf, dass Joshua ihn im Visier hat. Er darf sich nicht strafbar machen aber dann kommt alles ganz anders. Jola soll zu ihren leiblichen Eltern und das ist für Max zu viel. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und ein perfides Spiel. 

Ich muss sagen, dass ich die Thematik in dem Buch unfassbar toll aber auch erschreckend fand. Mit vielen Wendungen habe ich absolut nicht gerechnet und es war durchwegs spannend. Mit Max konnte ich auf jeden Fall mitfühlen und ich kann auch vieles verstehen, wieso er so gehandelt hat, wie er gehandelt hat. Die Themen in dem Buch sind sehr wichtig und waren in meinen Augen gut umgesetzt. Vor allem was der Autor mit der Nebenfigur Cosmo (Bruder von Max) gemacht hat bzw. dargestellt hat, ist auf jeden Fall eine große Leistung. Auch was Joshua ist und was es damit auf sich hat, fand ich gut durchdacht und unfassbar schockierend.

Fazit: 

Ein unfassbar guter Fitzek mit Thematiken, die schockierend, erschreckend aber auch nah an der Realität sind. Mich konnte es absolut überzeugen. 




Meinung zum Film:


Ich hatte das Buch am Freitagnachmittag beendet und war unfassbar gespannt auf den Film. Im Vorfeld hat man schon gehört, dass der Film anders sein wird als das Buch und das war mir nach dem Lesen auch absolut klar. Ich dachte mir nämlich bei einigen Szenen, die wird ganz sicher nicht so verfilmt. 

Der Film hat angefangen und dieser Grundstein, dass Max Rhode ein Autor ist, die Blutschule geschrieben hat aber auch ein Pflegekind hat, war auf jeden Fall schon einmal gleich. Genauso, dass er im Visier von Joshua ist und Jola wieder zu den leiblichen Eltern zurück soll. Soweit so gut. Danach ist der Film meiner Meinung nach komplett vom Buch abgewichen. Manches war dann so ähnlich noch in dem Buch aber auch nicht mehr. 
Ich muss auch sagen, dass ich Buchverfilmungen immer neutral betrachte. Es gibt selten Verfilmungen, die so nah am Buch sind, viele Verfilmungen bekommen eine Eigendynamik, was ich auch nicht schlimm finde. Ich bin absolut niemand der sagt, dass war nicht drin und dies war anders usw. 
Allerdings muss ich gestehen, dass ich den Film nicht gut fand. Das lag absolut nicht daran, dass es so anders als das Buch war, aber dadurch, dass man schon so früh weiß, was hinter Joshua steck, war für mich einfach die Spannung raus. Für mich ist einfach keine Spannung aufgebaut worden. Vieles fand ich auch sehr unzusammenhängend bzw. ich habe es einfach nicht verstanden. Gegen Ende mit der Entführung, dass fand ich so unlogisch. Das Profil gibt es vor und aus Trotz macht Max das dann so? Auch das Verhalten von Jola fand ich ein wenig komisch an manchen Stellen. Auf der einen Seite wirkt sie schon sehr erwachsen und will so gesehen werden aber auf der Flucht muss sie erst einmal ihren Teddybären mitnehmen. Für mich war das halt nicht so ganz nachvollziehbar. Ah da fällt mir noch eine Stelle ein. Er lernt ja Frida unter gewissen Umständen kennen und plötzlich ist er bei ihr Zuhause. Woher weiß Max den wo sie wohnt?? Das war für mich halt so schade, dass die Atmosphäre einfach nicht gegeben war und für mich einfach keine Spannung aufgebaut wurde. 
Fazit: 
Ich habe absolut kein Problem damit, wenn Filme abweichen oder eine Eigendynamik entwickeln aber bei diesem Film war für mich die Spannung sehr schnell raus, weil man einfach weiß was Joshua ist. Das weiß man über die Hälfte des Buches nicht und dadurch war im Buch auch die Spannung gegeben. Außerdem waren für mich persönlich einige Dinge einfach nicht logisch. 



3 COMMENTS

  1. Hey Mella 🙂

    es ist bei mir schon länger her, dass ich das Buch gelesen habe und so ganz kann ich mich nicht mehr an die Handlung erinnern. Das ist vielleicht gar nicht so schlecht, wenn ich den Film gucken will 😀 Den habe ich mir nämlich aufgenommen und wollte mir den immer noch mal ansehen. Ich bin gespannt, wie es wirkt, wenn alles so lange her ist 😀

    Liebe Grüße
    Meiky

  2. Hallo!
    Bin über die Cover.-Challenge auf deinen Blog aufmerksam geworden! Finde ihn sehr schön! Deine Buchauswahl ist spannend! Das Buc von Fitzek fand ich jetzt tatsächlich eher enttäuschend. War meiner Ansicht nach eines seiner schwächeren Geschichten. aber natürlich freut es mich, dass es dir gefallen hat 🙂

    Liebe Grüße von Liselotte
    http://www.lesenodernicht.de

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