Rezension – Nicht ein Wort – Brad Parks

 

Titel: Nicht ein Wort I Autor: Brad Parks I Übersetzt von: Irene Eisenhut  I Band: Einzelband I Seiten: 496 I Ausgabe: Klappenbroschur I Preis: 14,99€ I ISBN: 978-3-596-29780-1 I Quelle: Verlag 
 
Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar und ich bedanke mich hiermit herzlichst beim Fischer Verlag.

Es hätte ein normaler Mittwochnachmittag werden sollen, an dem Bundesrichter Scott Sampson seine beiden Kinder Sam und Emma zum Schwimmen begleiten würde. Doch dann erreicht ihn eine SMS seiner Frau, die besagt, dass sie die beiden von der Schule abholt.

Als Alison später nach Hause kommt, sind die Kinder nicht bei ihr. Und sie hat auch keine SMS geschrieben.

Stattdessen klingelt das Telefon. „Ihre Kinder sind in unserer Gewalt!“ sagt eine Stimme. Wenn Scott sie wiedersehen will, hat er genaue Instruktionen in einem Drogenfall zu befolgen, der am nächsten Tag verhandelt werden soll.

 

In dieser Geschichte geht es um Scott Sampson und seine Familie. Er hat ein geregeltes Leben, eine wunderbare Frau, absolut tolle Zwillinge und einen Job, der ihm viel Freude bereitet. Eines Tages alles wird diese Familie durch ein Ereignis schwer erschüttert. Er bekommt eine SMS, dass er heute nicht die Kinder abholen soll, obwohl der Mittwoch immer sein Tag ist und er mit den Kindern immer dasselbe an dem Tag machen. Er ist ein wenig traurig und fährt nach Hause und als seine Frau nach Hause kommt und die Kinder nicht dabei hat, ahnt er was schlimmes. Jemand hat seine Kinder entführt und will, dass er gewisse Dinge macht, dass sie unbeschadet wieder nach Hause kommen.

Scott ist durch und durch Familienvater aber auch Richter an einem Gericht. Er lieb das Vater sein und das ganze Familienleben. Die Zwillinge erfüllen ihn mit so viel Freude. Er würde für seine Familie alles tun und dies wird in dieser Geschichte unter Beweis gestellt. Als seine Kinder verschwinden, ist er am Boden zerstört. Vor allem wieso seine Kinder und was muss getan werden, dass sie wieder nach Hause kommen. Als er dann Nachrichten erhält, was er zu tun hat, wird ihm schnell klar, dass dies was mit seinem Beruf als Richter zu tun hat. Er hat natürlich Zweifel und soll er wirklich die Sachen befolgen, die verlangt werden? Immer wieder versucht er herauszufinden, wer dahinter steckt und alles sich alles mehr und mehr verdichtet, muss er schwere Entscheidungen treffen.

Ich bin sehr gut in die Geschichte gekommen. Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen. Gleich zu Anfang passiert, dass die Kinder verschwinden, Man konnte ganz genau die Emotionen von den Eltern nachempfinden und was sie einfach gerade durchmachen. Die Geschichte spielt sich um die Kinder, dann um Scott als Richter und wir haben auch immer wieder Kapitel von den Entführern. Diese Kombination fand ich unfassbar gut. Gegen Ende konnte man erahnen, wer hinter dem Ganzen steckt und auch warum aber ich fand das nicht schlimm, da man sich ja natürlich Gedanken um das Ende macht.

Eine Geschichte die unfassbar spannend und nervenaufreibend ist. Eine Entwicklung mit der man an vielen Stellen nicht rechnet und ein Ende mit dem absolut zufrieden ist.

 

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