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Rezension – Pandemonium – Lauren Oliver

© Cover: Carlsen-Verlag  
Titel: Pandemonium
Autorin: Lauren Oliver
Verlag: Carlsen
Seiten: 352
Ausgabe: Taschenbuch
Preis: 8,99
ISBN: 978-3-551-31368-3
Altersempfehlung: ab 14 Jahre

Quelle:Verlag 




Band 1 – Delirium: Rezension

Inhalt:
Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Das Mädchen, das glaubte, was man ihm sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe. 

Meine Meinung:

Delirium konnte mich nicht wirklich überzeugen aber das letzte Kapitel war so spannend und aufwühlend, da musste ich einfach weiterlesen. Das Buch wird wieder aus Lenas Sicht geschrieben aber diesmal ist es unterteilt in „damals“ und „jetzt“. Dadurch wurde eine bessere Spannung aufgebaut und es hat mir gut gefallen.

In den Abschnitten „damals“ ist Lena in der Wildnis angekommen und muss sich einigen Herausforderungen stellen. Sie muss sich erst an die Wildnis gewöhnen und mit dem Verlust von Alex klarkommen. In den anderen Abschnitten mit dem Titel „jetzt“ arbeitet sie für die Widerstandsbewegung und muss dort einen Auftrag in der Stadt erfüllen. Bei diesem Auftrag geht leider etwas schief und sie wird mit Julian gefangen genommen.

Diesmal konnte ich zu Lena eine Verbindung aufbauen. Sie ist nicht mehr das kleine naive Mädchen vom ersten Band. Sie entwickelt sich weiter, stellt sich den Herausforderungen und kämpft für die Freiheit. Diese Entwicklung hat mir gut gefallen.

Julian ist in diesem Buch eine wichtige Nebenperson. Wer er ist und was er macht – verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. Anfangs hatte ich so meine Zweifel bei ihm aber nach und nach habe ich auch ihn ins Herz geschlossen. 

Die anderen Charaktere fand ich passend für die Geschichte. Raven von der Widerstandsbewegung mochte ich sehr gerne. Sie ist ein taffes und kluges Mädchen. Sie hat genau ihre Ziele vor Augen und versucht diese auch umzusetzen. Etwas schade fand ich, dass man über die Leute von der Widerstandsbewegung nicht viel erfährt. Sie sind eben in der Wüste und kämpfen für die Freiheit aber warum sie überhaupt in die Wildnis sind, etc. wird nicht näher erläutert.

Bei Band 1 hatte ich auch schon angesprochen, dass mir die Geschicht aus Alex Sicht besser gefallen hätte. Auch in diesem Buch wäre es toll gewesen noch aus einer anderen Sicht Einblicke zu bekommen. Beispielsweise hätte ich gerne aus Julians oder Ravens Sicht gelesen.

Fazit:

Mit Pandemonium konnte mich die Autorin schon mehr überzeugen. Diesmal konnte ich mich mit Lena besser identifizieren und ihre Gedankengänge konnte ich auch verstehen. Julian hat neuen Schwung in die Geschichte gebracht und die anderen Charakteren waren auch authentisch. Für mich ist dies eine gute Fortsetzung gewesen.

Bewertung:

Cover: 5/5
Klappentext: 4/5
Inhalt: 4/5
Schreibstil: 4/5
Gesamtpaket: 4/5
4 von 5 Engeln 

2 COMMENTS

  1. Danke 🙂

    Ja Pandemonium war echt besser als Delirium. So sind die Geschmäcker unterschiedlich. Mir hätte eine andere Sicht noch besser gefallen :).

    Ich werde sie mir gleich mal durchlesen 🙂

    Liebe Grüße

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