Rezension – Vielleicht passiert ein Wunder – Sara Barnard

Titel: Vielleicht passiert ein Wunder I Autorin: Sara Barnard I Übersetzt von: Ilse Layer I Band: Einzelband I Verlag: Sauerländer I Seiten: 416 I Ausgabe: Hardcover I Preis: 16,99 I ISBN: 978-3-7373-5560-5

Quelle: Verlag

Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten und wollte mich hiermit beim Sauerländer Verlag nochmals bedanken!

Steffi spricht nicht.
Rhys kann nicht hören.
Doch die beiden verstehen einander auch ohne Worte.

Steffi ist so lange still gewesen, dass sie das Gefühl hat, unsichtbar zu sein. Doch dann kommt Rhys an ihre Schule. Er ist gehörlos und schert sich nicht darum, ob jemand redet oder nicht. Steffi und Rhys finden eine ganz besondere Art, miteinander zu kommunizieren. Schnell brauchen sie nicht mehr als einen Blick, um zu wissen, was der jeweils andere gerade fühlt. Durch Rhys lernt Steffi, dass ihre Stimme etwas wert ist, dass sie gehört werden will, Rhys gibt ihr den Mut, wieder zu sprechen. Und dann passiert … ein Wunder.

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut und habe eine emotionale Geschichte erwartet, die ich nich ganz erhalten habe.

In diesem Buch geht es um Steffi und Rhys. Steffi spricht nicht und Rhys kann nicht hören. Die beiden lernen sich durch die Schule kennen und sind sofort auf einer Wellenlänge. Sie unternehmen einiges und gegenseitig lernen sie einiges voneinander. Jeder geht anders mit der Krankheit um. Steffi ist sehr in sich gekehrt, möchte keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen und ist eher so das graue Mäuschen. Er dagegen strahlt eine Kraft aus, verschafft sich gehör und ihm ist egal, was andere von ihm denken. Gemeinsam ergänzen sie sich perfekt und dann beschließen sie etwas, was Folgen haben kann, wenn nicht ein Wunder geschieht.

Als ich das Buch angefangen habe, war ich von dem Schreibstil angetan und auch von der Geschichte. Durch dieses Buch merkt man, dass es wirklich schwierig ist, wenn man nicht sprechen bzw. hören kann und welche Einschränkungen dies mit sich bringt. Die Geschichte an sich muss ich sagen war eine zuckersüße Geschichte und sie ist mir auf jeden Fall ans Herz gegangen. Was ich nur ein wenig schade fand, man hätte meiner Meinung nach den Fokus noch mehr auf die Krankheit an sich legen können, mir war das an einigen Stellen etwas zu wenig.

Auf der einen Seite eine zuckersüße Geschichte. Auf der anderen Seite eine Geschichte, die einen sehr nachdenklich zurücklässt.

Cover: 5/5

Klappentext: 5/5

Inhalt: 4/5

Schreibstil: 4/5

Gesamtpaket: 4/5

4 von 5 Engeln

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